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Datenschutz vs. Social Media Plugins

Gepostet: 13.Dez 2011
Autor: Uwe B. Werner
Kommentare: 1

Datenschutz ist eine wichtige Grundvoraussetzung für das Arbeiten und das Miteinander im Internet. Wie gehts das mit den Social media Plugins einher?

Datenschutz ist eine wichtige Grundvoraussetzung für das Arbeiten und das Miteinander im Internet. Das bedarf wohl keiner großen Diskussion. Und natürlich muss man die Anbieter großer sozialer Netze, so sie denn diesem nicht oder nicht genügend nachkommen, auch durchaus dahin drängen. In der typisch deutschen Mentalität aus einer Mücke gleich drei Dutzend Elefanten zu machen, bedeutet es aber derzeit, dass ohne große Gefahr von Abmahnungen, wohl niemand entsprechende Plugins einbinden kann.

Zitat aus der Stellungnahme des Düsseldorfer Kreises vom 8.Dezember 2011:

Das direkte Einbinden von Social Plugins, beispielsweise von Facebook, Google+ oder Twitter, in Websites deutscher Anbieter, wodurch eine Datenübertragung an den jeweiligen Anbieter des Social Plugins ausgelöst wird, ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.

Das bedeutet letztlich, dass die Einbindung der eigenen Seite in das Gefüge einer Social Media Kampagne oder eines umfassendes Webauftritts, zunehmend erschwert wird.  Ob selbst gebaute Buttons da der Weisheit letzter Schluss sind, ob verwendete alternative Plugins zulässig sind… wie fast immer gibt es keine wirkliche Rechtssicherheit und jede Empfehlung sieht anders aus.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, kappt wohl erstmal alle alle Social-Media-Verbindungen, andere warten die Entwicklung ab. Zurück ins Internetsteinzeitalter oder es den Plattformanbietern wirklich schwerer machen sich der Daten zu bedienen. Es ist mehr als eine Überzeugungsfragen die da gerade ansteht, es geht um unsere eigenen Daten und das Recht zu wissen, wohin diese versandt werden. Genauso aber auch darum nicht vom Austausch national und international abgehängt zu werden.

Edit:

Ein sehr interessanter Artikel zu diesem Thema ist auch bei heise online zu finden.

 

 








kommentare >

  • Autor: Hubert Pflumm (hpf)
    Datum: 15. Dez 2011

    Ich glaube, dass sich die Wogen hier noch glätten werden. Der Trend der Zeit lässt sich auch von den Datenschützern nicht umkehren. Vielleicht wird kurzfristig ein Verbot durchgesetzt, auf Dauer lässt sich die Verbreitung von Informationen über solche Dienste aber nicht verhindern…

    Viele Grüße
    Hubert

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